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Herbstmahd

von Gabriele Hirsch | Okt. 31, 2025 | LogIn Bereich

Mähen oder nicht mähen?

Im Spätherbst stellt sich immer wieder die Frage, ob eine Mahd noch sinnvoll ist oder nicht.

Das lässt sich nicht ganz so einfach beantworten. Viele Faktoren spielen da eine Rolle.

* Wenn es sich um bereits etabliertes Feldfutter oder eine ältere Dauerwiese handelt, kann man etwas später mähen, da das Wurzelwerk bereits ausreichend entwickelt ist und damit auch ausreichend Reserven zur Verfügung sehen. Immer in der Voraussetzung, dass auch die Düngung angepasst war.
Vor dem ersten Winter soll mit einem höheren Bestand in die vegetationslose Zeit gegangen werden, da es diese Reserven erst eingeschränkt gibt.

 

* Handelt es sich um eine Dauerwiese oder Feldfutter, das noch mehrere Jahre genutzt werden soll, dann ist Schonung und ein mäßiger Schnitt sinnvoll, damit ausreichend Blattmasse erhalten bleibt.

 

* Ein Schnitt ist dem Mulchen wegen der Verletzung der Blätter vorzuziehen, da auch der Wundverschluss Reserven aus der Wurzel abzieht. Nach dem „Spitzenschneiden“ kann das Schnittgut auf der Wiese verbleiben und wird vom Bodenleben bis zum Frühjahr verarbeitet.
Ist eine Abfuhr wirtschaftlich, weil ausreichend Erntegut vorhanden ist, so muss der Schnitt mindestens 8 cm und im Idealfall auch 10 cm betragen, damit der Bestand nicht leidet.

 

* Bei kleebetonten Feldfuttern mit Rotklee oder besonders bei Luzerne(mischungen) ist eine Phase der Regeration vor der Winterruhe sehr wichtig, damit noch Blattmaterial nachwachsen kann und somit von einer sehr späten Mahd (ca. ab Mitte Oktober) abzuraten.
Natürlich hängt das alles auch von der Witterung ab, aber eine Reserve einzurechnen macht sich sicherlich bezahlt.
Das gemähte Grünland kann auch im Spätherbst noch gedüngt werden, wobei der Verbotszeitraum für stickstoffhaltige Dünger inkl. Jauche, Gülle und Mist von 30.11. bis einschließlich 15.2 zu beachten ist. Auf durchnässten (staunassen), gefrorenen oder schneebedeckten Boden darf zu keiner Zeit Stickstoffdünger ausgebracht werden.
Kalk kann und darf jederzeit ausgebracht werden, wobei im Grünland kein Branntkalk bzw. Mischkalk verwendet werden darf.

Generell ist zu sagen, dass eine Vorbereitung des Grünlandes auf die vegetationsfreie Zeit die Grundlage für die Ausdauer und damit auch für die Qualität und den Ertrag des Folgejahres ist.

Kontakt
Gabriele Hirsch, MSc
+43 676 3838968
gabrielehirsch@gmx.at
3354 Wolfsbach

Impressum // Datenschutz
©2025 Gabriele Hirsch, MSc

Website & Design: SP STUDIO

 

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