• Startseite
  • Angebote
  • Wer bin ich
  • Wissenswertes
  • Kontakt
  • Kundenlogin

Seite wählen

  • Startseite
  • Angebote
  • Wer bin ich
  • Wissenswertes
  • Kontakt
  • Kundenlogin

Wiesenrispe

von Gabriele Hirsch | Dez. 18, 2025 | LogIn Bereich

Wiesenrispe

 

Die Wiesenrispe (Poa pratensis) ist eines der weltweit verbreiteten Grünlandgräser und gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Sie wächst in vielen Klimazonen, bildet dichte Bestände und trägt entscheidend zur Stabilität von Weiden, Wiesen und Grünflächen bei. Sie ist eine Kernkomponente hochwertiger Grünlandmischungen.

Wiesenrispe ist ein vorzüglicher Narbenbildner da sie ausläufertreibend ist. Im Gegensatz zur ähnlichen Gemeinen Rispe (Poa trivialis), die oberirdischen Ausläufer (Stolonen) bildet, sind die Ausläufer der Wiesenrispe unterirdisch. Sie ist winterhart (daher in höheren Lagen auch statt Deutschem Weidelgras der Hauptbestandteil guter Weiden), trittverträglich, toleriert häufiges Mähen bzw. Verbeißen durch Weidetiere und wird auch gern gefressen.

Sie treibt früh und wächst gut nach. Bei der Etablierung in Neuansaaten aber auch bei einer Nachsaat hat sie mit ihrer langsamen Jugendentwicklung deutliche Nachteile zu Raygras oder Knaulgras. Darum findet die Wiesenrispe auch keine Verwendung in kurzfristigen Feld- und Ackerfuttern.

Durch das dichte Wurzelsystem ist Wiesenrispe gegen Umwelteinflüsse (Trockenheit, Frost) sehr tolerant, verträgt aber keine Staunässe. Diese Durchwurzelung verbessert auch den Humusaufbau und unterstützt aktiv das Bodenleben.

Verwendung:

  • für Grünland – eignen sich höher wachsende Sorten, die viel Futtermasse produzieren. Sie ist stets ein wertgebender Bestandteil in Weidemischungen und Mischungen für das Dauergrünland (Dauerwiesen)
  • für Rasen – hat die Züchtung niedrige Sorten mit dichter stehenden Trieben und breiteren Blättern (strapazierfähige Typen) herausgebracht. Für Rasenanlagen, besonders Sportrasen und Spielrasen mit hoher Belastung ist Wiesenrispe besonders gut geeignet.

Je nach dem Zweck der Ansaat sollten nur die jeweiligen Spezialsorten verwendet werden!

Standort:

Bevorzugt sehr sonnige bis maximal halbschattige Lagen. Regelmäßige Mahd oder Beweidung unterstützt eine dichte Bestandsentwicklung.

 Boden:

Durchlässig, humusreich; leicht feucht bis mäßig trocken; Wiesenrispe gedeiht schlecht auf kalten, undurchlässigen Böden, bei stauender Nässe und auf sauren Sandböden ohne Lehm- oder Humusgehalt.

Aussaat/Vermehrung:

Saat im Frühling oder Spätsommer in Mischungen sinnvoll, Bodenwärme über 8–10°C empfohlen.

Durch die unterirdischen Ausläufer ist Wiesenrispe stark narbenbildend und ausdauernd. Eine Ergänzung in einen vorhandenen Bestand sollte in Reinsaat (nicht in einer Mischung) erfolgen.

Düngung:

Die Wiesenrispe reagiert sehr positiv auf ausreichende Düngung mit Stickstoff und benötigt dies auch für die Ausdauer und die Pflanzengesundheit.

Pflege:

Häufiges Mähen oder Beweidung erhöht die Dichte, erhöht die Unkrautunterdrückung und verlängert die Lebensdauer der Bestände.

 

Mögliche Herausforderungen:

Da es sehr viele Sorten von Wiesenrispe gibt, sind auch die Toleranzen auf Roste (Gelbrost, Braunrost) sehr unterschiedlich. Eine bedachte Auswahl der besten Sorten ist da sehr sinnvoll, da die Möglichkeiten der Behandlung bei einem Befall sehr eingeschränkt sind.

Die Wiesenrispe ist ein vielseitiges, robustes Gras, das sich in vielen Grünlandsystemen bewährt. Dies vor allem in Vielschnitt-Dauerwiesen und intensiven Weidesystemen wie der Kurzrasenweide. Sie liefert stabile Erträge mit bestem Futterwert (Futterwertzahl 8, nach Klapp).

Kontakt
Gabriele Hirsch, MSc
+43 676 3838968
gabrielehirsch@gmx.at
3354 Wolfsbach

Impressum // Datenschutz
©2025 Gabriele Hirsch, MSc

Website & Design: SP STUDIO

 

Kontakt
Gabriele Hirsch, MSc
+43 676 3838968
gabrielehirsch@gmx.at
3354 Wolfsbach

Impressum // Datenschutz
©2025 Gabriele Hirsch, MSc

Website & Design: SP STUDIO